Rekord beim Ausbildungsplatzangebot der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern

10. Dez, 2018

Mit 374 neuen Ausbildungsplätzen haben die Mitgliedsunternehmen in der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern ihr Lehrstellenangebot auf einen Rekordwert gesteigert. Seit Einführung des Tarifvertrages „Zukunft durch Ausbildung“ im Jahre 2004 ist dies eine Erhöhung um satte 49 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2003.

Ging es bei der Vereinbarung mit unserem Sozialpartner zu Beginn vor allem noch um eine „Selbstverpflichtung“ unserer Branche zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit nach dem Grundsatz „Ausbildung geht vor Übernahme“, so liegt der Schwerpunkt heute, in Zeiten des Fachkräftemangels, klar auf der Sicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses.

Aber nicht nur das Angebot an neuen Ausbildungsplätzen ist weiter gewachsen. Auch die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten, die von den Tarifvertragsparteien im Ausbildungstarifvertrag empfohlen wird, hat sich in den letzten Jahren positiv weiterentwickelt.

Lag dieser Wert in 2014 noch bei 25,4 Prozent, so konnte er im Jahr 2018 auf über 41 Prozent gesteigert werden. Insgesamt wurden somit mehr als 94 Prozent der übernahmewilligen Auszubildenden – zunächst befristet oder sofort unbefristet – übernommen.

Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Bayern bietet mit ihren vielfältigen, modernen und abwechslungsreichen Ausbildungsberufen damit eine attraktive und zukunftsträchtige Einstiegsmöglichkeit in die industrielle Arbeitswelt einer hochinnovativen Branche.